Die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart zu begreifen

Am Sonntag fand in Heiligenstadt am Platz der ehemaligen Synagoge eine Kundgebung statt. Die Gruppe Association Progrès war daran beteiligt und fordert konsequentes Handeln. “Die Kundgebung anlässlich des 77. Jahrestages der Reichspogromnacht war ein voller Erfolg”, resümiert Paula Schuchardt, Pressesprecherin der Gruppe. Sie bedankt sich bei der Stadt Heilbad Heiligenstadt und dem Initiativkreis Jüdisches Erbe, die es ermöglicht haben, dass die Mahnwache am 08. November stattfinden konnte. Die Veranstaltenden lobten auch die jungen Leute vor Ort. “Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, heute hier zu stehen und den Opfern der Shoa würdevoll zu gedenken”, so Schuchardt weiter; “Nun gilt es, die Konsequenzen aus dem nationalsozialistischen Terror zu ziehen.” Gemeint sind die mitgebrachten Flaggen des Staates Israel. Als logische Schlussfolgerung, so meint die Gruppe, sei es notwendig, solidarisch mit dem einzigen Staat der Welt zu sein, in dem Juden keine Minderheit darstellen und somit nicht als Minderheit verfolgt werden können. “Das Gedenken ist der erste Schritt in die richtige Richtung”, so Schuchardt abschließend: “Nun gilt es, aus der Vergangenheit zu lernen, ein Wiederaufleben antisemitischer Tendenzen zu unterbinden und gleichzeitig den jüdischen Staat zu unterstützen.”

-Bilder folgen-

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